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Sylva Klein

Dass die Künstlerin dieser Ausstellung nicht einem künstlerischen, sondern einem bürgerlichen Akademiker-Haushalt entstammt, mag nichts Besonderes sein, könnte aber im Erklärungszusammenhang vielleicht doch von Wichtigkeit werden.

 

Gleichwohl: Kunst war Silva Klein nie  wesensfremd, im Gegenteil: Mutter und Vater zeichneten gern in ihrer Freizeit. Und so entwickelte sich bei Silva Klein einige Zeit nach der Schule der Wunsch, einen kreativen Beruf zu wählen, der sie bis heute beschäftigt: Sie ist Mediengestalterin.

 

Ihre Gestaltung sind Bilder am Computer, ihre Bildwelten entstehen im Medium: Photoshop, einem mächtigen Programm mit vielen Werkzeugen, in denen sich der User schon mal verlieren kann. Aber nicht Silva Klein, die in diesem Programm ihre virtuelle Staffelei und Leinwand gefunden hat. Wie sie selbst von sich behauptet, sind Oel und Aquarell ihre Sache nicht, sie findet das, was sie braucht,  Kunst zu machen, auf den virtuellen Ebenen diese Programms. Ihre Arbeit ist die virtuelle Collage, das bildhafte Zusammensetzen.

Grabungsarbeiten im Unbewussten